11. Mitteldeutsche Psychiatrietage

27.-28. Oktober 2017 • Halle (Saale)

11. Mitteldeutsche Psychiatrietage

27.-28. Oktober 2017 • Halle (Saale)

Kongressdetails

Downloads

Abstractband

Print-File

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie herzlichst zu den 11. Mitteldeutschen Psychiatrietagen nach Halle an der Saale einladen. Vom 27. bis 29. Oktober 2017 setzt sich hier die Tradition fort, alle zwei Jahre eine Tagung von einer Mitteldeutschen Klinik auszurichten zu lassen. 

Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen ein hochkarätiges wissenschaftliches Programm - unter dem Fokus neuester diagnostischer, therapeutischer und pharmakologischer Aspekte – zu präsentieren. Neben aktuellen Entwicklungen innerhalb dieser Schwerpunkte werden unter anderem neue Forschungsergebnisse präsentiert und klinische Erfahrungen ausgetauscht. 

Dazu möchten wir Ihnen gern kurz die fünf Direktoren der beteiligten psychiatrischen und psychotherapeutischen Kliniken vorstellen:

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Michael Bauer des Carl Gustav Carus Universitätsklinikums Dresden forscht u.a. bezüglich unipolarer und bipolarer affektiver Störungen, funktioneller Bildgebung (PET, fMRT) und klinischer Psychopharmakologie. Auch Psychoneuroendokrinologie und Pharmakogenetik sind seine Schwerpunkte.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit von Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig liegen u.a. psychotherapeutische und pharmakotherapeutische Interventionen bei depressiven Störungen und Zwangserkrankungen sowie Hirnfunktionsdiagnostik bei Patienten mit Zwangsstörungen, uni- und bipolaren affektiven Störungen und Alzheimer-Demenz. Des Weiteren ist Prof. Dr. Hegerl europaweiter Vorreiter der Suizidprävention durch gemeindebasierte Interventionsprogramme und der Entwicklung internetbasierter Selbstmanagementprogramme für depressiv Erkrankte. Auch der Erforschung der Regulation von Schlaf und Wachheit bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen gilt sein Interesse.

Prof. Dr. med. Thomas Frodl,Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Magdeburg, widmet sich schwerpunktmäßig der translationalen neurowissenschaftlichen Forschung bei psychiatrischen Erkrankungen mit Integration bildgebender, neurophysiologischer und genetischer Methoden sowie experimenteller und post-mortem Verfahren. 

Die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik Jena mit ihrem kommissarischen Direktor Prof. Dr. med. Karl-Jürgen Bär beschäftigt sich u.a. mit neuesten diagnostischen und therapeutischen Verfahren bei schizophrenen Patienten. Des Weiteren liegt ein großer Fokus der Klinik auf bildgebenden Verfahren. 

Prof. Dr. med. Dan Rujescu der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an dem Universitätsklinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der die kommenden Psychiatrietage ausrichten darf, konzentriert seine wissenschaftliche Arbeit u.a. auf die Genetik der Schizophrenie und assoziierter Phänotypen sowie die Genetik und Neurobiologie affektiver Störungen mit Hauptschwerpunkt suizidales und aggressives Verhalten. Demenzen und gesundes Altern sind ebenfalls Forschungsschwerpunkte. Darüber hinaus werden neueste pharmakologische Ansätze verfolgt und aktiv erforscht.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten aus der mitteldeutschen Psychiatrie und Psychotherapie sowie einen vielfältigen Austausch.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Dan Rujescu